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 SUN RA AT THE SHOWCASE, LIVE IN CHICAGO 1976/1977

 So heißt eine im Jahre 2024 veröffentlichte Doppel-CD/ -LP, die mich zu einem Essay über den Komponisten, Improvisatoren, Pianisten, Organisten, Poeten und Philosophen SUN RA und dessen ARKESTRA inspiriert hat. Das Werk SUN RAs umspannt über ein halbes Jahrhundert afro-amerikanischer Musikgeschichte. Zeitlebens war er ein Avantgardist, ein Visionär,ein Vorreiter der Elektronischen Musik sowie des Afrofuturismus.

Mein Dank gilt Christiane Beumer, die sich die Mühe gemacht hat, den Text zu redigieren und die mir unentbehrliche Hinweise gegeben hat, sowie Frank Berzik, der eine frühere Version des Artikels auf seiner Homepage www.befreitemusik.de veröffentlicht hat und mich überhaupt erst zum Schreiben über Musik-und Klangkunst-bezogene Themen animiert hat.

 

 

TRIER- (W)ORTE

Zur Stadt Köln, in der ich seit Ende der 1980er Jahre lebe, habe ich keine emotionale Bindung. Die wesentlich kleinere Stadt Trier, in der ich die ersten 20 Jahre meines Lebens verbracht habe und die ich aufgrund familiärer Bindungen immer noch häufig besuche, ist meine eigentliche Heimatstadt. Damit meine ich nicht nur die Stadt als urbanen Raum, sondern auch die sie umgebende Region. In dieser gibt es ein Koordinatensystem von Orten und Landschaften, die für mich mit Erinnerungen und Geschichten verbunden sind. Manche dieser Orte und Landschaften haben sich in den letzten Jahrzehnten erheblich verändert, andere wiederum kaum oder überhaupt nicht. Wenn ich sie heute aufsuche, erlebe ich sie mit einer anderen Art von Interesse - oder besser gesagt: Neugier - , sehe, höre und empfinde sie mit einem anderen Bewusstsein, entdecke vielleicht Details, die mir vorher nie aufgefallen waren. Wiederum andere Orte und Landschaftsräume, von deren Existenz ich in meiner Trierer Zeit kaum etwas wusste, entdecke ich tatsächlich zum ersten Mal.  

Im April 2026 bin ich mit zwei Begleitern aus dem Kölner Wanderverein, dem ich angehöre, drei Tage lang in Trier und Umgebung gewandert. Hier mein detaillierter Bericht darüber:

Ein ursprünglich für ein Hörstück entstandener, von mir gesprochener Text über das berühmteste Bauwerk in Trier:

Diese Geschichte spielt an einem Ort, den wiederum die Wenigsten kennen dürften:  

 LA MOSELLE / DIE MOSEL - EINE WANDERREISE VON DER QUELLE BIS ZUR MÜNDUNG IN MEHREREN ETAPPEN

Während eines Besuches in meiner Heimatstadt Trier kam mir einmal, an der Mosel sitzend, spontan die Idee, die gesamte Mosel von der Quelle in den Vogesen in Frankreich bis zur Mündung in den Rhein in Koblenz zu erwandern. Es war klar, dass dies ein auf mehrere Jahre angelegtes Projekt sein würde. 

Im Oktober 2023 fuhr ich dann nach Frankreich, um die Region um den Oberlauf der Mosel wandernd zu erkunden. Ein Jahr später entschloss ich mich, den zweiten Teil von Remiremont bis zum Dreiländereck Frankreich-Luxembourg-Deutschland als Fahrradtour zu bewältigen. Der dritte Teil war wieder eine Wanderreise:Vom Dreiländereck bis nach Trier auf der luxemburgischen Seite des Flusses. Danach fuhr ich noch zweimal nach Frankreich zurück, um Eindrücke der vorherigen Reisen zu vertiefen und bestimmte Regionen näher kennenzulernen. 

An jedem Tag dieser Reisen schreibe ich Tagebuch. So entsteht Stück für Stück eine literarische Dokumentation meiner Erlebnisse, Beobachtungen, Sinneseindrücke, Begegnungen, Gedanken und Gefühle.

Die ersten drei Teile habe ich auf einer Online-Plattform für Reiseberichte veröffentlicht: www.umdiewelt.de. 

Hier könnt ihr den ersten, den vierten und den fünften Teil als PDF lesen:        

Und hier den zweiten und den dritten Teil auf umdiewelt.de:

JEFFREY MORGAN: JACK BE NIMBLE

Der US-amerikanische, in Köln lebende Musiker und Autor Jeffrey Morgan veröffentlichte 2023 seinen Roman "Jack be Nimble". Zusammen mit dem Buch erschien die CD "Jeffrey Morgan Sound Portrait". 

Jeffrey schlug mir vor, eine Rezension seines Buches zu schreiben. Nachdem ich es gelesen hatte, willigte ich ein. Ich schlug ihm meinerseits vor, ihn zu dem Buch, zu der CD "Sound Portrait" und darüberhinaus zu seiner künstlerischen Entwicklung zu interviewen. Ich kannte ihn vorher vor allem als improvisierenden Saxophonisten, erhielt aber im Laufe unserer Gespräche eine vollständigeres Bild dieses vielseitigen Künstlers. Ich veröffentlichte zunächst meinen eigenen Text und wenig später das Interview, das ich mit ihm in seiner Wohnung geführt hatte. Hier sind beide Teile als PDF:        

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